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martin
frank
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die bilder?
die teilnehmer?

 

die welt ist eine bühne

leitung: isabel von dessauer

die teilnehmer? es findet ein ständiges kommen und gehen statt. manche teilnehmer
bleiben lange und andere kurz.

die bilder

die theatergruppe kenne ich nun über zehn jahre und ich weiß nicht, wie lange sie schon davor
existierte, es müssen jahrtausende sein. im gegensatz zu mancher erwartung üben wir keine
stücke ein oder führen welche auf, es ist eher elementare grundlagenarbeit bzw.
improvisation, was immer wieder allen beteiligten spaß macht, wobei es in der natur der dinge
liegt, daß neben dem spaß auch der ernst wohnt und gleichermaßen beide beteiligten
ihre rolle spielen.

insgesamt kann ich als mitspieler nur feststellen, daß das spielen an sich, lat. homo ludens,
eine dem wesen des menschen eigene art ist, die in der modernen welt verkümmert bzw.
dort selten ihren platz hat, weil der ernst des lebens regiert. im spielen kann man sich
fallen lassen, geräusche und bewegungen vollführen, die "man" sich draußen möglicherweise
nicht trauen würde, weil dort ja die bewertung der außenwelt hinzu kommt.

die erweiterung des eigenen spektrums und handlungsrahmens ist ein äußerst angenehmer
nebeneffekt, der allein schon durch die teilnahme an einer solchen gruppe zum tragen kommt.

daneben lernt ein jeder auf seine eigene art und weise die handlungen von sich und anderen
auf dem theatralischen hintergrund neu und anders zu bewerten, denn ist nicht die ganze welt
ein theater und eine riesenbühne? , was ja mittlerweile schon politiker freiwillig zugeben
(peter müller, cdu über die "gespielte empörung" im bundesrat anläßlich
der zuwanderungsabstimmung)

in dem zusammenhang sei ein hinweis auf die sprachforschung erlaubt:
man spricht nicht von ein- sondern von zu- wanderung, das allein läßt schon tief blicken.
wenn ein arbeitsamt statistiken fälscht, wird von"geschönten statistiken" gesprochen.
es wird verharmlost und verniedlicht, was ja auch ein element des theatralischen ist:
die überzeichnung und, wie hier im beispiel, die unterzeichnung.

übrigens war es winston churchill, der den genialen gedanken äußerte: ich glaube nur an die
statistik, die ich selbst gefälscht habe. alle achtung und respekt: der mann weiß, was er sagt.

so ist leicht zu erkenne, daß im großen ganzen wie auch im kleinen alltäglichen geschehen
das spielen eine große rolle einnimmt.

darum sind stilelemente des theatralischen um so leichter zu erkennen, wenn man
sich selbst in der kunst der darstellung übt.

fotos philipp scharrenberg


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